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Videos produzieren mit Dolby Digital 5.1
Teil 1 - Grundlagen
"Guter Raumklang mit Tiefenstaffelung", das beinhaltet einen gewissen Qualitätsanspruch bei der Erarbeitung und Mischung des Filmtons mit dramaturgisch gezieltem Einsatz der Signale in den 5.1-Kanälen und geht weit darüber hinaus, Töne einfach wie gegeben zu verwenden oder den fertigen Filmton als ein „Klangexperiment am Zuschauer“ zu betrachten.
Wenn Sie davor zurückschrecken, in das Herstellen eines guten 5.1- oder 5.0-Signals viel Zeit und Mühe zu investieren, dann schalten Sie ein oder zwei Gänge zurück und nutzen stattdessen den Ton eher als Stereo- oder gar Mono-Signal. Gutes Mono ist besser als ein schlecht produzierter Stereoton und ein guter Stereoton ist allemal besser als ein nachlässig produzierter 5.1-Ton.
Beim Erstellen und Abmischen einer 5.1-Produktion taucht häufig die Frage auf: Wie werden welche Geräusche auf die 6 Kanäle des 5.1-Signals verteilt? Einfach alle tiefen Frequenzen auf den LFE-Kanal legen? Oder kann der LFE-Kanal eventuell sogar ignoriert werden? Surround-Töne, die mit einem Kameramikrofon synchron zum Video aufgezeichnet wurden, unverändert im 5.1-Signal verwenden? Wie viel Soundeffekte vertragen die Surround-Kanäle? Ist der Centerkanal überhaupt notwendig, wo die Signale doch auch in der Stereomitte übertragen werden können?
1.1. Der LFE-Kanal – überflüssig!?
1.2. Die Surround-Kanäle – die Seele des Raumklangs
1.3. Der Center-Kanal – Wo die Sprache sich wohlfühlt
1.4. Die Kanäle vorne links und vorne rechts
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